Seit September 2018 arbeite ich in selbstständiger Tätigkeit in Eberswalde und verbinde in meinen Angeboten meine Herzprojekte miteinander um Menschen mit sich und der Welt in Verbindung zu bringen, sie darin zu unterstützen sich selbst zu spüren, ihre Gaben zu erkennen und das was sie im Leben wirklich wollen umzusetzen.

 

Schon seit meiner Kindheit fühle ich mich der Natur und der spirituellen Welt sehr nahe. Reisen in der Natur durch Wandern, Wasserwandern, mit dem Fahrrad und Zelt unterwegs sein, haben mich und meine Verbindung zur Natur schon früh geprägt. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr als Au-pair in England verbracht um meine sprachlichen Fähigkeiten zu vertiefen und in der Zukunft Menschen anderer Länder und Kulturen somit besser kennen lernen zu können.

 

Die Natur und unsere Umwelt und wie wir nachhaltig verantwortlich mit ihr umgehen können, liegt mir sehr am Herzen und so kam ich zum Studium Technischer Umweltschutz. Während des Studiums und meiner Arbeitserfahrungen in diesem Gebiet konnte ich hier in Deutschland und durch meine Auslandsaufenthalte in Jamaica, Dänemark, Trinidad und Kanada und meinem Arbeitskontakt mit Indien Menschen verschiedener Länder und Kulturen und ihren Umgang mit der Umwelt kennenlernen. Ich bin immer wieder auf Entfremdungen vom Mensch mit seiner Umwelt gestoßen und habe mich auch selbst durch die überwiegend digitale Kommunikation im beruflichen Umfeld von den Menschen und dem Zugang zur Erde und zur Natur entfernt. Die Aus- und Weiterbildungen in prozessorientierter Körperarbeit nach der Grinberg Methode® und interdisziplinärer Kommunikation haben mich durch direkte Berührung und Kontakt mit meinen Klienten wieder in das Hier und Jetzt geführt.

 

Seit 2010 wirke ich in verschiedensten Tätigkeiten, angefangen als Umweltexpertin mit Schulklassen und Kindergartengruppen, im direkten Kontakt mit Menschen und berühre ihr Leben mit meiner Arbeit. Jahrelanges Mitwirken in einem mehrstimmigen Trommelensemble geleitet von Thomas Ritthof mit Auftritten und dem Schaffen und Halten von rituellen Räumen des Trancetanzes hat mich mit dem Rhythmus der Erde verbunden und den Weg zur spirituellen Welt und den Ritualen geebnet. Im Rahmen meines Kreativkurses als Prozessbegleiterin mit dem Buch von Julia Cameron „Der Weg des Künstlers“ habe ich den Beschluss gefasst, meiner Wilden Frau in mir auf die Spur zu gehen. Dieser hat mich zur Weiterbildung und dem anschließenden Praktikum Naturkultur- und Wildnispädagogik 2013-15 bei Circlewise – Zentrum für Verbindungskultur nach Eberswalde geführt. Eine der Gastdozentinnen, Rahmana Dziubany, wurde jahrelange Mentorin und Lehrerin in den Tänzen des Universellen Friedens und Kinder-Tanz-Pädagogik.

 

Über Circlewise habe ich Sobonfu Somé (Hüterin der Rituale) vom Volk der Dagara in Burkina Faso kennen gelernt, eine der für mich inspirierendsten Menschen überhaupt. Ihre 3jährige Weiterbildung in naturverbundener Ritualarbeit mit Circlewise und ihre öffentlichen Workshops zum Thema Verbindungskultur und Trauerarbeit beeinflussen meine Arbeit und mein Wirken nachhaltig.

 

Seit 2014 organisiere, unterstütze oder leite ich in selbstständiger und ehrenamtlicher Tätigkeit Jahreskreisfeste und öffentliche Rituale, Kinderkulturangebote wie Trommelworkshops und Kinderwildniscamps u.a. in Zusammenarbeit mit Leben in Einheit, Tagtraum e.V., der Bildungswerkstatt Berlin Brandenburg, Wandelbar e.V und Transparent Heart.